Wander und Maria

1944 trifft der 19-jährige Wander auf die zwölf Jahre ältere Bildhauerin und Widerstandskämpferin Maria. Sie soll dem italienischen Zwangsarbeiter dabei helfen, zurück in seine Heimat zu kommen. Maria versteckt Wander in ihrem Atelier und unterrichtet ihn in den Dingen der Kunst und der Liebe. Als die Bomben über Wien fallen, müssen sie fliehen. Basierend auf den Künstlerbiographien von Wander Bertoni und Maria Biljan-Bilger, erzählt Mario Schlembach in rasanten Bildbeschreibungen über die Anfänge der Liebe, das Erwachen zur Kunst und den Widerstand in Zeiten des Krieges. Eine Erzählskulptur wie aus Sprache geschlagen: greifbar und berührend.

Haus von Renate und Andreas Hagenkötter

Glockengießer Str. 9a • Erdgeschoss • 40 Plätze

Mario Schlembach

Biografie

Autor und Totengräber | geboren in Hainburg an der Donau | aufgewachsen als Bauernsohn neben dem Lagerfriedhof Sommerein (Niederösterreich) | Studium Theater-, Film- Medienwissenschaft, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft Universität Wien | schreibt Romane, Theaterstücke und Reportagen, u.a. für DER STANDARD und die FAZ | 2017 Roman Dichtersgattin, auch als Theaterstück aufgeführt | 2018 Roman Nebel, Autorenpreis des 20. Irseer Pegasus, Alpha-Literaturpreis | 2022 Roman heute graben | 2025 Uraufführung Theaterstück Don Quijote: Der Erfundene, Komödienspiele Porcia (Spittal/Drau)

Zusätzliche Informationen

Art

Erzählung, Unveröffentlicht

20,65 

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