Haus von Martin und Elke Teich
Glockengießerstraße 50 • Erdgeschoss • 24 Plätze

Eine Erzählung des ungarischen Nobelpreisträgers 2025, Laszlo Krasznahorkai, ist der Monolog eines Bibliothekars aus New York, namens Herman Melville, der zufällig auch noch in der 26th Street lebt, genau wie der Autor des Moby Dicks, für dessen nahen Verwandten er ständig gehalten wird. Er begibt sich auf die Spuren des berühmten Schriftstellers und spricht während seiner Irrungen über das Metropolis, über Kunst und über sein Ideal von der vollkommenen Bibliothek, die auf ewig geschlossen ist, in der es keine Ausleihe und keine Leser gibt. Betritt er dabei den Wahn des Anderen oder schließt ihn sein eigener immer dichter ein?
Glockengießerstraße 50 • Erdgeschoss • 24 Plätze


Schauspieler | geboren in Dresden | Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig | 1986 Ausreiseantrag in die Bundesrepublik | 1987 nach Denunziation Verurteilung zu sechs Monaten Haft | Engagements in Würzburg, Münster, Dortmund, Konstanz, Mainz, Kassel, Lübeck, Zürich, Volksbühne Berlin, Berliner Ensemble, Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg | seit Ende der 90er Jahre Film- und Fernsehproduktionen | seit 2009 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin
| Verlag | S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2023 |
|---|---|
| Art | Erzählungen, aus dem Ungarischen von Heike Flemming |
Nicht vorrätig